Rückerstattung überzahlter US-Quellensteuer

Rückerstattung überzahlter US-Quellensteuer

US-Quellensteuer

Die USA erheben auf Zahlungen einen nonresident aliens eine Quellensteuer (witholding tax) in Höhe von 30% des Zahlbetrags. In Höhe dieses Betrags erfolgt außerdem ein steuerlicher Einbehalt, d.h. die zahlende Stelle zieht den Betrag ab und führt den Betrag an die US-Finanzbehörde IRS ab. Der Begünstige erhält hierüber eine Bescheinigung (Form 1042-S). 

Im Anwendungsbereich des DBA-USA-ESt. haben die USA oft kein Besteuerungsrecht. Einen Einbehalt erlaubt das DBA-USA-ESt. zwar, nach internem US-Recht ist aber kein Abzug vorzunehmen, wenn die Vergünstigung des DBA-USA-ESt. mittels des Formulars W-8BEN in Anspruch genommen wird. Selbst bei genauer Darlegung der Rechtsgrundlage unter Zitierung der IRS behalten US-Finanzdienstleister oftmals zu Unrecht US-Quellensteuer ein. 

Rückforderung der zu viel abgeführten US-Quellensteuer

Um die zu viel abgeführte US-Quellensteuer zurückzuerhalten, ist mittels des Steuerformulars 1040NR die US-Einkommensteuer für Nicht-Residente für den betreffenden Veranlagungszeitraum zu erklären.  Anzugeben ist die Sozialversicherungsnummer (SSN) oder die persönliche Steuernummer (ITIN). War der einbehaltene Betrag höher als die anfallenden Steuer, soll eine Rückerstattung (refund) erfolgen. In der Praxis gibt es aber oft Verzögerungen, da die US-Finanzbehörden überlastet und schlecht organisiert sind. 

Gerne sind wir Ihnen bei der Rückforderung behilflich. Je nach Höhe der abgeführten Quellensteuer kommt dabei eine Vergütung nach Zeit oder eine Pauschale in Betracht. 

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