Erbrecht ABC

Bindungswirkung

Nach deutschem Recht können wechselbezügliche Verfügungen in einem gemeinschaftlichen Testament nach dem Tod des eines der Testierenden nicht mehr von dem anderen Testierenden widerrufen werden. Dies hat zur Folge, dass der überlebende Ehegatte nach dem Tod des Erstversterbenden an die wechselbezüglichen Verfügungen des gemeinschaftlichen Testaments im Grundsatz gebunden ist. Dies nennt man Bindungswirkung. 

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