Erbrecht ABC

Gemeinschaftliches Testament

Ein gemeinschaftliches Testament ist ein Testament, welches von Ehegatten (§ 2265 BGB) gemeinsam - in der Regel auf einem Dokument -  errichtet wird (daher auch "Ehegattentestament"). Zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments nach § 2247  BGB (eigenhändiges Testament) genügt es, wenn einer der Ehegatten das Testament in der dort vorgeschriebenen Form errichtet, d.h. eigenhändig handschriftlich verfasst und unterschreibt und der andere Ehegatte die gemeinschaftliche Erklärung eigenhändig mit unterzeichnet. Ehegatten gleich gestellt sind  eingetragenen Lebenspartnern (§ 10 Abs.4 Lebenspartnerschaftsgesetz-LPartG). In einem gemeinschaftlichen Testament können die Ehegatten alle zulässigen letztwilligen Verfügungen treffen. Üblich ist insbesondere, dass sich die Eheleute im gemeinschaftlichen Testament gegenseitig zu Erben einsetzen und die Kinder als Schlusserben einsetzen (sog. Berliner Testament).


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