Vergütung - TEST

Vergütung

Das anwaltliche Vergütungsrecht ist kompliziert. Wir empfehlen Ihnen daher uns zu Beginn der Beauftragung auf die Vergütung anzusprechen. Vorab hierzu einige Hinweise: 

Erstberatung

In der Regel empfiehlt sich zunächst eine Erstberatung. Diese gibt Ihnen Gelegenheit uns kennen zu lernen und auf der Grundlage des Gesprächs über eine weitergehende Beauftragung zu entscheiden. Für eine ausführliche Erstberatung (bis zu einer Stunde) berechnen wir EURO 250,-- zzgl. Umsatzsteuer (also brutto EUR 297,50). Aufgrund unserer Spezialisierung werden wir dabei oft bereits im Rahmen der Erstberatung eine weit bessere Einschätzung der Rechtslage geben können als andere Anwälte. Wir bieten Ihnen außerdem gerne an, zur Vorbereitung der Erstberatung die grundlegenden Unterlagen (z.B. Testament) kurz zu sichten (nicht: prüfen); hierfür berechnen wir im Grundsatz keine zusätzliche Vergütung; wenn der Umfang der Unterlagen eine Sichtung in angemessener Zeit nicht erlaubt, sprechen wir Sie wegen einer Erhöhung der Vergütung an. Wenn eine Erstberatung nicht sinnvoll ist, teilen wir Ihnen dies vorab mit und unterbreiten ein anderes Angebot.

Beauftragung ohne Vereinbarung

Sofern Sie uns weitergehend beauftragen wollen und keine Vergütungsvereinbarung geschlossen wird, rechnen wir nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Danach ist die Grundlage der Berechnung der Vergütung der Gegenstandswert. Wir berechnen also im Grundsatz das Gleiche, was ein nicht spezialisierter Anwalt abrechen würde. In Steuersachen verweisen die Regeln des RVG auf die Vergütungsverordnung für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften (StbVV), so dass wir hiernach abrechnen.

Vergütungsvereinbarungen

Nachdem wir uns im Rahmen der Erstberatung mit Ihrem Fall vertraut gemacht haben, sprechen wir auch gerne mit Ihnen über eine Vergütungsvereinbarungen. Im Grundsatz kann folgende Abrechnung vereinbart werden:

  • Zeitvergütung: In der Regel vereinbaren wir eine Zeitvergütung, wobei der Stundensatz von der Qualifikation und Erfahrung des Beraters, der örtlichen Übung und der Bedeutung der Sache abhängig ist. Da im Falle einer gerichtlichen Vertretung mindestens die nach dem RVG geschuldete Vergütung abzurechnen ist  (vgl. § 4 RVG), berechnen wir im Falle der Vertretung gegenüber Dritten in der Regel mindestens die RVG-Vergütung. Bei einer Beratung, also z.B. für die Gestaltung eines Testaments oder Erstellung einer rechtlichen Stellungnahme, berechnen wir hingegen in der Regel nur die Zeitvergütung. 
  • Pauschale: Wenn der Umfang der erforderlichen Leistungen abschätzbar ist, vereinbaren wir auch Pauschalen. Da in aller Regel bei Beauftragung der Aufwand für den Anwalt nicht abschätzbar ist, ist dies die Ausnahme und in jedem Fall ist ein "Sicherheitsaufschlag" erforderlich.
  • Erfolgsvergütung: Erfolgsvergütungen bieten wir an, wenn dies gemäß § 4 a RVG zulässig ist, die Sache Aussicht auf Erfolg hat und ein angemessener Risiko-Aufschlag erfolgt.