Vergütung

Das anwaltliche Vergütungsrecht ist kompliziert. Wir empfehlen Ihnen daher uns zu Beginn der Beauftragung auf die Vergütung anzusprechen. Vorab hierzu einige Hinweise: 

Erstberatung

In der Regel empfiehlt sich zunächst eine Erstberatung. Diese gibt Ihnen Gelegenheit uns kennen zu lernen und auf der Grundlage des Gesprächs über eine weitergehende Beauftragung zu entscheiden. Für eine ausführliche Erstberatung (bis zu einer Stunde) berechnen wir EURO 190,-- zzgl. Umsatzsteuer (also brutto EUR 226,10). Aufgrund unserer Spezialisierung werden wir dabei oft bereits im Rahmen der Erstberatung eine weit bessere Einschätzung der Rechtslage geben können als andere Anwälte. Wir bieten Ihnen außerdem gerne an, zur Vorbereitung der Erstberatung die grundlegenden Unterlagen (z.B. Testament) kurz zu sichten (nicht: prüfen); hierfür berechnen wir im Grundsatz keine zusätzliche Vergütung; wenn der Umfang der Unterlagen eine Sichtung in angemessener Zeit nicht erlaubt, sprechen wir Sie wegen einer Erhöhung an. 

Abrechnung nach den gesetzlichen Regeln

Sofern Sie uns weitergehend beauftragen wollen, rechnen wir mangels abweichender Vereinbarung nach den gesetzlichen Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) ab. Danach ist die Grundlage der Berechnung der Vergütung der Gegenstandswert. Wir berechnen also im Grundsatz das Gleiche, was ein nicht spezialisierter Anwalt abrechen würde.

Vergütungsvereinbarungen

Nachdem wir uns im Rahmen der Erstberatung mit Ihrem Fall vertraut gemacht haben, sprechen wir auch gerne mit Ihnen über eine Vergütungsvereinbarungen. Im Grundsatz kann folgende Abrechnung vereinbart werden: 

Zeitvergütung

Wenn der Umfang der Sache nicht absehbar ist, kommt insbesondere Alternativ zur Vergütung nach dem RVG auch eine Zeitvergütung in Betracht. Der Stundensatz ist dabei von der Qualifikation und Erfahrung des Beraters, der örtlichen Übung und der Bedeutung der Sache abhängig.

Pauschalvergütung

Wenn wir den Umfang der erforderlichen Leistungen abschätzbar ist, vereinbaren wir auch Pauschalen. Da in aller Regel bei Beauftragung der Aufwand für den Anwalt nicht abschätzbar ist, ist dies die Ausnahme und in jedem Fall ist ein "Sicherheitsaufschlag" erforderlich.

Erfolgsvergütung

Erfolgsvergütungen bieten wir an, wenn dies rechtlich gemäß § 4 a RVG zulässig ist und die Sache Aussicht auf Erfolg hat.